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Wie juristische Dienste finden für Ihre Probleme?
Co-op! jus7.com . |
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| Wie juristische Dienste finden für Ihre Probleme?
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http://jus7.com JUSTINIAN Gerechtigkeitsfabrik
| Gibt es in Deutschland mehr Anwälte als nötig?
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Fast Verzehnfachtung der Zahl der Anwälte in einem halben Jahrhundert.
Für die Zeit von 1965 bis 2015 ist grob gerechnet fast eine Verzehnfachung
der Zahl der Rechtsanwälte anzunehmen. Eine Erhöhung über dies Endniveau hinaus
ist nicht zu erwarten, weil es dann endgültig für zu viele Anwälte zu unrentabel werden würde,
Die Zahl von 100 000 Anwälten wurde um das Jahr 2000 überschritten.
Bis 2015 wird es sich voruassichtlich nochmals etwa verdoppeln.
Wieso ist die Zahl der Anwälte derart gewachsen?
Anwalt werden, die Strukturen lernen und begreifen, Freiberufler werden, geachtet sein und niemandem untertan:
Dies ist eine durchaus sinnvolle Berufswahl für viele.
Es ist nicht nur eine Notwahl, weil ein eigentliches Wunschstudium durch den Numerus Clausus verbaut ist.
Die Wurzeln liegen aber tiefer. Um Entscheider in schulorientierten Institutionen zu werden,
sind vor allem allgemeine sprachliche, soziologische und kulturelle Kompetenzen dienlich.
Diesen Personen fehlt es vielleicht überwiegend an eigener Kompetenz zu Naturwissenschaften, Technik und Fähigkeit zur Tüftelei.
Dementsprechend ist die schulische Ausbildung in Deutschland kopflastig geworden in Richtung
auf Kommunikation, Sprache, Soziales und Kultur - was auch immer man darunter verstehen mag.
Während die Wirtschaft vor allem Ingenieurswissen braucht - durchaus auch in freiberuflichem Status - ,
bereitet die schulische Ausbildung im gehobenen Bereich hervorragend auf juristische Kompetenz vor.
Wie wirkt sich die überhöhte Zahl der Anwälte auf die Beziehung zum Mandanten aus?
Um Anwalt zu werden, muss man viele Jahre mehrere teils schwierige Etappen meistern,
so jedenfalls in Deutschland.
Hohe Fachkunde ist deshalb unverändert regelmäßig gegeben.
Die meisten Anwälte können diese hohe Qualifikation nicht ausreichend in
wirtschaftliche Ergebnisse umsetzen.
Also machen Anwälte zunehmend relativ aktives Marketing,
um den Bürgern mehr Grund zur Inanspruchnahme ihrer Dienstleistungen zu geben.
,,Es lebe die Republik der Streithähne?'' - Juristisches Wissen kann auch für viele
nicht-prozessuale Aufgaben nützen. - Damit wären wir bei der Kernfrage.
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Die Frage ist, ob die Bürger derart viel Anwaltsbedarf haben.
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Vorab in Zahlen :
Wie viele Rechtsstreite oder sonstige Interventionen kann ein Anwalt sinnvoll bearbeiten? Ein Soll-Wert von etwa 100?
Mit der nun allmälich auslaufenden Erhöhung der Zahl der Anwälte hat Deutschland
etwa 1 Anwalt pro 300 Bürger im streitfähigen und relativ streitbereiten
Alterssegment von Alter 22 bis 60 (oder auch 18 bis 65).
Gerechnet in typischen kleineren Verfahren und Aufgaben, benötigt jeder Anwalt etwa 100 Rechtsstreite
oder sonstige Interventionen pro Jahr. Das bedeutet rund 1 anwaltliche Aktivität pro Bürger alle 3 Jahre.
Sehr offenkundig ist glücklicherweise kein entsprechend hoher Streitbedarf - oder doch?
Die einzige hier zur Zeit vermutete Lösung zum rechnerischen Mengenproblem ist,
dass Anwälte sich mehr bei denjenigen Anliegen engagieren, die wegen der geringen Streitwerte
im Prinzip fast durchweg nicht wirtschaftlich machbar sind, aber meist ganz zweifelsfreie Rechtsverstöße betreffen.
Die Aufgabe lautet dann beispielsweise, die Probleme mehrerer Bürger zu koordinieren.
Die Zahl der Unrechtsvorgänge dieser Art kann für Deutschland
(sehr unscharf) auf rund 100 Millionen pro Jahr geschätzt werden.
Näheres:
uno7.com
insbesondere :
uno7.com/avocop-de.htm
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Der ratsuchende Bürger sollte einige der Spielregeln kennen.
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Die Vorgehensweise beim Suchen des idealen Anwalts sollte einige Regeln berücksichtigen.
- Ein Antwalt benötigt im Prinzip ein Büro. Im Prinzip darf ein Anwalt seine Tätigkeiten
nicht beispielsweise durch Treffen im Coffeshop formloser machen.
Das ist (heutzutage) weniger eine Frage der beruflichen Würde und mehr eine der Vertraulichkeitspflicht.
Diese Regel ist nicht absolut, zeigt aber den kritischen Grenzbereich:
Mithören durch Dritte zu Falldetails muss durch den Anwalt ausreichend gut ausgeschlossen werden.
- Auf Erfolgsbasis darf auch ein deutscher Anwalt arbeiten, aber nur unter
relativ engen Rahmenbedingungen. Bei recht hohen Streitwerten (also hohen Kosten)
und bei recht bedürftigen Mandanten mag das eher möglich sein.
- Ein Anwalt darf für Mandantenvermittlung keine Provision zahlen.
Das ist das Prinzip, und es schließt aus, dass Anwaltskanzleien Marketingverträge
mit Mandanten- Vermittlern abschließen.
Die häufige enge Kooperation von gleichen Anwältern mit Vereinigungen zeigt,
wie dies Prinzip eine in Grenzen tolerierte Aufweichung verträgt.
Gerade bei Vorgängen mit typischerweise geringen Streitwerten kann der Anwalt nur dann
Höchstqualität erbringen, sofern er sich auf das betreffende Gebiet spezialisieren darf.
| Hilfe durch UNO7 Schutzgemeinschaften
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