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Bilanzierung von Vermögenswerten mit Kursbildung
__ Krise_Reform: Bilanz : Kursverfall Überschuldung : __ Finanzinstitute haben zum Teil Vermögenswerte mit Wertschwankungen bis zum Vierfachen. Das etwa ist die Schwankungsbreite bei Aktien. Diese Schwankungsbreite wirkt selbstverstärkend für Finanzkrisen. Dies ist ein komplexes Problem ohne eindeutig richtige Lösung. Wie auch immer man dies regelt, es ist irgendwie falsch. Man kann nur das kleinste Übel wählen.

Dieser Text entstand Ende 2008 während der Finanzkrise. Spätere Aktualisierung ist nicht beabsichtigt. Der Text wird hier aufrecht erhalten, weil von allgemeinem ständigen Interesse.

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Bilanzierung von Kurswerten
Dieser Text vermeidet die übliche Formulierung "Bilanzierung nach ... - Regeln".
  • Es geht nicht um Liebhaberei zu irgendeinem beliebigen Regelnwerk. Es geht um ein granz gravierendes Problem. Es ist eine der Hauptursachen, wieso Finanzmärkte in etwa 7-jährigem Rhythmus heftig verfallen.
  • Je mehr eine nun weltweite Informationen- Kommunikation die Mobilität von Verfügungen perfektioniert, desto stärker ist die krisenverschärfende weltweite Wirkung.
  • Dieser Text beschreibt das Problem also nicht mit den Code- Bezeichnungen der Regelwerke, sondern beschreibt es in - hoffentlich - gut nachvollziehbaren Erläuterungen in normaler Sprache.

Das Logik- Problem: Es kann zur Bilanzierung von Kurs- Werten keine richtige Lösung geben.
  • Zum Kaufzeitpunkt geht der gekaufte Wert gewöhnlich mit dem Kaufpreis ein in die Bilanz. Das kann eine Aktie sein. Das kann allgemeiner gesprochen vieles anderes sein. Nennen wir es einfach den X_Wert. (Von Wertpapier sollte man immer weniger sprechen, weil es immer weniger Wertpapiere gibt, die noch Papier sind.)
  • Das ist der einzige Tag in der Geschichte des Unternehmens, an dem die Bilanzierung dieses X_Wertes gewöhnlich zugleich richtig ist und problemfrei.
  • Steigt der Kurs für den X_Wert bis zum Jahresende, so weist das kaufende Unternehmen einen Gewinn aus, ohne irgend etwas geleistet zu haben. Sinkt der Kurs, so weist das Unternehmen einen Verlust aus, ohne etwas verloren zu haben.
  • Immerhin kann man es als Leistung betrachten, dass das Unternehmen klug gekauft hat. Man kann es als Fehler betrachten, schlecht gekauft zu haben.
  • Kommt es dann aber beispielsweise nach 4 Gewinnjahren zu einer Finanzkrise, so könnte der Kurs des X_Wertes unter den Einstandspreis fallen. Das ist vermutlich nur temporär. Diese harmlos erscheindende Konstellation kann allerdings dramatische Kettenwirkungen auslösen.
Manche Finanzinstitute müssen nach der Natur ihres Gechäftes Werte besitzen, die stark schwankende Kurse haben.
  • Es ist beispielsweise wünschenswert, dass Hausbanken von Unternehmen eine Marktpflege zu Anteilen und Anleihen betreiben.
  • Es ist beispielsweise wünschenswert, dass Versicherungsunternehmen in den Deckungsstock für Lebensversicherungen auch Beteiligungen an börsengehandelten Aktien integrieren.
  • Steigen die Kurse der X_Werte, so ist da kein besonderes Problem
  • Sinken die Kurse der X_Werte erheblich, so ist da je nach Buchungsverfahren ein Problem. Sinken die Kurse der X_Werte deutlich unterhalb des Einstandspreises, so ist da mit Sicherheit ein Problem.
Könnte man vorschreiben, nach dem "richtigen Mittelwert" zu bilanzieren?.
  • Die Ermittlung eines richtigen Mittelwertes ist nach den Gesetzen der Logik nicht möglich.
  • Gleichgültig, wie man die Bilanzierungspflichten regelt - bilanziert wird immer zu einem irgendwie verkehrten Wert.
  • Man könnte beispielsweise nach dem Einstandspreis bewerten. Dann würden die Kurssteigerungen zu stillen Reserven führen. Die entsprechenden Gewinne wären in der Unternehmensbilanz möglicherweise nicht sichtbar. Das Finanzamt würde aber in richtiger Logik das Recht haben, diese unsichtbar gemachten Gewinne zu besteuern.
  • Man könnte alljährlich zum aktuellen Kurswert bewerten oder beispielsweise nach dem mittleren Kurswert der letzten 3 Monate vor Jahrsabschluss. Dann würde die Unternehmensbilanz deutliche Gewinne ausweisen. Dies geschähe im vollen Bewusstsein, dass es meist keine echten Gewinne sind. Sinken die Kurse wieder, so muss das Unternehmen Verluste ausweisen. Der Aussagekraft des Jahresabschlusses dient dies wenig.
Schlüssel zur Lösung des Problems: Erlaubte Falsch- Bilanzierung - aber wo dann die Grenzen?
  • Ein Schlüssel zur Lösung kann sein, dass man bei stark kursbeeinflussten Werten eine Bilanzierung in Abweichung vom jeweiligen Kurs erlaubt.
  • Das Problem ist dann aber nicht eliminiert. Sinkt der Kurswert deutlich unterhalb der bilanzierten Werte, so könnte das Unternehmen in den Status der Überschuldung abgleiten. Soll oder muss oder kann es dann wegen Überschuldung abgewickelt werden? Oder soll es trotz Überschuldung weiterarbeiten, also Geschäfte machen, die gar nicht mehr voll erfüllbar sind?
  • Die erste Frage ist, ob diese Geschäfte Strafrecht verletzen würden.
  • Es ergibt sich des weiteren ein Widerspruch zur nützlichen Regel des Insolvenzrechts. Überschuldung ist Insolvenzgrund, jedenfalls bei Kapitalgesellschaften. Zwar werden beispielsweise Banken durch die BAFIN vor der Insolvenzpflicht geschützt. Dies ist aber letztlich nur zu dem Zweck, eine geräuschlosere Form der Abwicklung wählen zu können. Zweck ist nicht Schutz des Einzelunternehmens, sondern Schutz des Bankwesens und damit der Wirtschaftstätigkeit.

Selbstverstärkung von Finanzkrisen
Der Dominostein- Effekt von sinkenden Kursen
  • Sinken die Kurse X_Wertes bis zum Niveau des bisher in der eigenen Bilanz gebuchten Wertes, so hat das Finanzunternehmen ein wesentliches Interesse, die X_Werte zu verkaufen: Verlustvermeidung und Aufrecherhaltung der vorgeschriebenen Eigenkapitalquote.
  • Sinken die Kurse sogar unterhalb des Einstandspreises, so besteht dies Interesse zum Verkaufen auf jeden Fall.
  • Werden aus diesem Grund viele der X_Werte verkauft, so sinken die Kurse. Das kann andere Besitzer von X_Werten zwingen, nun ihrerseits X_Werte zu verkaufen. Es besteht so das Risiko einer Spirale nach unten.
  • Im ärgsten Fall kommt es zur Wirtschaftskrise wie 1929-1935, nämlich mit einsem Kursverfall hin zu lächerlich niedrigen Restkursen.
Wie und warum endet der Dominostein- Effekt von sinkenden Kursen?
  • Wieso kam es nicht hierzu 2000-2001 (und auch nicht 2008/2009)? Weil seit Jahrzehnten Jahr für Jahr, Monat für Monat gewaltige Geldvermögen neu entstehen, insbesondere bedingt durch das Erdöl- fast- Oligopol. Sobald diese Neuzuflüsse am Markt wesenlich werden in Relation zu den Restwerten der zusammengebrochenen Börsenkurse, fangen die Börsenkurse sich auf niedrigem Niveau.
  • Allgemeiner lautet die Regel: Die Kurse fangen sich, sobald sie so niedrig sind, dass die verbliebenen Besitzer und Erwerber von Liquidität den Markt re-alimentieren können. Das werden sie dann auch tun. Denn sie wissen, dass sie ein gewaltiges Gewinngeschäft einfahren.

Maßnahmenbündel löst das Problem
Da es richtig und falsch nicht gibt beim Verbuchen von Werten mit Börsenkurs, kann wie folgt vorgegangen werden:
  • Es könnte ein Verbuchungsspielraum belassen werden. Es könnte vorgesehen werden, dass die Bilanz Aufklärung geben muss über vielleicht hierdurch sich ergebende stille Reserven, die es im eigentlichen Sinn nicht sind.
  • Es könnte in Krisenzeiten eine Bilanzierung oberhalb der temporär verfallenen Kurse erlaubt werden. Eine solche Reglung ist aber sicherlich komplex. Zahlreiche Details müssten mit Sorgfalt geregelt werden.
  • So könnte man viele Vorschläge überdenken und vielleicht ein Bündel von Sonderregeln gestalten. Solche Bündel von Sonderreglungen sind aber nicht wünschenswert, weil sie zu unklaren Manipulationsspielräumen führen.
Alternativen für Bilanzierung von Finanzinstituten - Theorie und Praxis
  • Bilanzierungsmethoden, das ist gegenwärtig ein viel diskutiertes Problem. Letztlich sind alle in Betracht kommenden Lösungen schon irgendwie diskutiert und getestet worden. Manche Teile der beschiedenen Ansätze sind in Deutschland in Anwenderung
  • Eine mögliche Lösung ist: Dass Vermögenswerte mit Abhängigkeit von Kursen, und zwar mit stark schwankenden Kuren, mit dauerhaften Mittelwerten bilanzierbar sind, sofern sie dauerhaft gehalten werden. Der Mittelwert kann beispielsweise in dreifacher Korrelation definiert werden: Einstandspreis, untere und obere Grenzen der Kursausschläge der letzten Jahre. Dies wäre ein Rechenmodell mit gesetzten Regeln. Es wäre also nicht irgendwie mit Gesetzmäßigkeiten der wirtschaftlichen Logik legitimierbar. Es ist also sicherlich keine ideale Lösung.
  • Nach geeigneteren Modellen muss gesucht werden. Finanzierungsvorschläge bitte an die Email- Adresse am Ende dieses Textes, und es wird gesucht werden.
  • Die jetzige vorherrsche Reglung ist jedenfalls denkbar schlecht: Offizielle Bilanzierung ist nun und zukünftig, vorwiegend nach dem jeweiligen Marktkurs zu bilanzieren, es sei denn, dass Politiker es temporär in irgendeiner improvisierten Form aussetzen, um Krisenspiralen nach unten zu verhindern. Gesetze, die in dieser Weise funktionieren, sind Wegwerfware.

Es ist Kernproblem, nicht Nebensache.
Unzweckmäßiges Bilanzierungsrecht ruiniert das Vermögen der Vorsorge- Anleger durch Achterbahn- Wirtschaft.
  • Dann geht es entweder hektisch nach oben mit den Kursen, bis gewaltige volkswirtschaftliche Werte sinnlos verbrannt sind.
  • Oder und danach bricht es hektisch total ein, und es werden nochmals gewaltige Werte sinnlos verbrannt.
  • Leider ist die Presse- Diskussion hierzu meist mit ein paar Kürzeln verklausuliert: Bilanzierung nach ... Standard oder nach ... Standard. Nur eine winzige Minorität der Fachleute begreift dann die einschneidende Wirkung der Bilanzierungsweise für Finanzunternnehmen.
  • Die Bilanzierungsweise entscheidet darüber, ob Krisen katastrophal enden können oder sich meist auf mittlerem Niveau von selber fangen.
* Finanzielle Förderung von mehr zu diesem Thema? - Vorschlag an ok @ mrmio.com
  • Eventuelle Anregungen zur Textverbesserung an: ok @ mrmio.com
  • Seitentext ist gegen Änderung gesperrt: Autor hat Experten- Status. ( Sprachcode DEXDE , Kategorie Vernunftappell )



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    Wieder volles Einkommen durch Arbeit, volle Sozialversicherung, volle Bürgerrechte statt Ämter-Diktatur über Lebenswege.
    Die Politiker greifen es nicht. Also müssen die Bürger es in die Hand nehmen.
    Das VOX7 LIBRA KONZEPT zeigt das WIE. Auf vox7.com / Menu (dort Spalte rechts) finden Sie die Wahrheiten der Wissenschaft: Vollbeschäftigung IST möglich innerhalb von 12 Monaten. Es ist nur eine Frage des WIE. Die Wissenschaft hat die Antwort auf (fast) alles. Man muss ihr nur zuhören statt sich von der Lobby die Gesetze schreiben zu lassen.

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    Schöne Nachrichten, Bruderherz: Wir werden eines Tages zurückzahlen,
    dass Finanzspekulanten 2008, 2009 ihre nicht-kriminellen und kriminellen Verluste und Milliarden-Boni vom Steuerzahler gedeckelt bekamen. (Hier klicken für die GANZE Wahrheit.)    
    Genauso das weltweite Kasino-Game der Politiker mit ihrem Landesbanken- Spielzeug und KfW / IKB und Steueroasen- Geschäften, rund 80 Miliarden Euro Steuergeld verbrannt. Jeder von uns 80 Millionen der nächsten Generation wird dafür rund 1000 Euro abarbeiten.
    Mami hat gesagt, das wäre alles legal und nichts davon kriminell. Papi hat gesagt, wer 80 000 Steuern mit hinterzieht, ist kriminell, sitzt im Gefängnis und lebt von Wasser und Brot. Wer 80 Milliarden Steuergeld mit verbrennt, ist ein Politiker, sitzt in seiner Luxus-Villa und lebt von seiner üppigen Pension, die wir ihm jahrzehntelang zahlen und arbarbeiten werden.
    Opi hat gesagt, Krise erfolgreich gemeistert: Kasino-Spekulanten vom Steuerzahler saniert und machen deshalb lustig so weiter, Staat pleite. Wirklich eine schöne neue Welt, in die unsere Eltern uns hinein geboren haben, Bruderherz.
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