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   v. 22. September 2014
Blutdruck senken? - Die Wahrheit ist viel komplexer. Dies geht jeden an. Dies sollte jeder lesen.



Blutdruck senken / _Wahrheit_ ...
Bluthochdruck, Blutdrucksenker, Analyse, Behandlung, Anteil Salzkonsum, Statistik und Methode / Zulassung von Medikamenten, Kosten, Ärzte und Pharma- Industrie, GKV / Erstattung, ...

Die wohl häufigste ernsthafte ärztliche medikamentöse Dauerbehandlung in Deutschland, die einen durchaus messbaren Prozent- Anteil an Ihren monatlichen Kassenbeiträgen hat:


Bluthochdruck:   Die übliche Behandlungsform ist ganz einfach überzeugend - es sei denn, man schaut näher hin. Dann hat man noch kein Recht, die vorherrschende Behandlung zu kritisieren, aber das Recht, Klärungsbedarf zu behaupten..



Betrachten wir diese an sich am wenigsten umstrittene Massenmedizin also einmal kritisch im Detail unter Beachtung der Wissenschaft der Methodenkritik zu statistischen Auswertungen bei der Zulassung von Medikamenten.


These:
Zunächst einmal ist festzuhalten, dass Bluthochdruck normalerweise keine Krankheit ist.

Er ist je nach Fallgruppe meist ein Symptom, möglicherweise aber meist ein alternativer harmloser Zustand. Möglicherweise ist es aber auch manchmal? / oft? / meistens? verbunden mit einer Prädisposition durch Erbanlagen.
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These:
Ob diese Prädisposition ausreichend wirken kann, um ohne weitere verhaltensbedingte Faktoren einen Bluthochdruck auszulösen, und zwar mit schädlicher Kausalität für die Gesundheit in wesentlicher Korrelation?

Wohl nur in diesem Fall wäre Bluthochdruck als Krankheit einzustufen. Ob diese Fallgruppe überhaupt existiert, bleibe dahingestellt. Wegen des breiten genetischen Spektrums ist zu vermuten, dass es diese Fallgruppe gibt; dann aber wohl mit derart geringem Anteil an den behandelten Bluthochdruck- Patienten, dass es hier vernachlässigt werden kann. Stark auf die Summe der vorgenannten Kriterien ausgerichtete Untersuchungen waren bei nur oberflächlicher Suche nicht feststellbar. Untersuchungen zu einzelnen der vorstehenden Kriterien sind feststellbar. Aber nur Nachweis des gleichzeitigen Vorliegens der Summe der Kriterien würde versicherungsrechtliche Aspekte wesentlich beeinflussen.
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These:
Behandlung gegen Bluthochdruck ist trotz vorstehender Einschränkungen jedenfalls grundsätzlich legitimierbar

im Sinn von Vorsorge gegen gemutmaßte oder belegbare schwerwiegendere gesundheitliche Folgewirkungen. Versicherungsrechtlch ist diese Vorsorge möglicherweise ebenfalls legitimierbar im Fall eines Effektes der Senkung von Kostenrisiken.
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These:
Zu prüfen ist jedoch, ob diese rein grundsätzliche Legitimierbarkeit letztlich zur konkreten Fallgruppe stichhaltig ist.

Oder wird sie nur vorgetäuscht, weil ,,alle'' daran so schön verdienen - ausgenommen die Patienten? - Praktisch jede medikamentöse Behandlung hat einen schädigenden Kollateral- Effekt. Wer medikamentiert, obgleich dies überflüssig ist, verstößt damit rein hypothetisch gegen den ärzlichen Eid. Mit der himmlischen göttlichen Strafe hierfür kann in aufgeklärten Zeiten nicht mehr glaubwürdig gedroht werden. Ein irdischer Strafrechtsverstoß ist aber erst dann gegeben, wenn eine ausreichende Diskussion zur jeweiligen Schädigung eine Pflicht zum Wissen erzeugte bei Ärzten und Versicherern.
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Auschlaggebend für die Wertung wird damit eine Analyse der Fakten und Statistiken:

Der Bluthochdruck bleibt bei etwa 20 % der Männer (14 % der Frauen) unentdeckt. So jedenfalls eine der diversen Statistiken hierzu, die natürlich wegen der definitorischen Unschärfe der Fragestellung wesentlich variieren müssen. - Diese Nichtentdeckung wird von manchen als Beispiel einer fahrlässigen Medizin kritisiert. Inwieweit die Pharmaindustrie diesen Kritikern bei der Verbreitung der Kritik Beistand leistet, ist eine interessante Klärungsaufgabe.

Allerdings - wird der Bluthochdruck entdeckt und behandelt, so haben zwei Drittel weiterhin zu hohen Blutdruck. Nun hat möglicherweise mindestens ein Drittel der Behandelten zugleich aus Angst vor Krankheit die Lebensweise geändert.
Eine provozierende Frage wäre:   Sank der Blutdruck beim glücklichen Drittel möglicherweise selten oder überhaupt nicht durch Medikamente, sondern ausschließlich oder überwiegend durch die Änderung der Lebensweise? Und liegt Gefährdung möglicherweise nur bei denjenigen vor, bei denen eine Senkung nicht erreichbar war? - Denn bei den meisten Personen mit Bluthochdruck ist dieser nun einmal nicht letztlich in irgendeiner Weise fatal.

These:
Bei den Unbehandelten wurde nun einmal nur eine Moment- Aufnahme statistisch geliefert.

Diese Aussage ist wertlos, gemessen am hier zuvor gezeigten Befund. Vielmehr müsste man statistisch ermitteln, ob möglicherweise ein Drittel oder mehr der Unbehandelten bereits ebenfalls in einer Phase des relativ sinkenden Blutdrucks war? Aber da sie vorher gewöhnlich noch nicht als Bluthochdruck- Belastete entdeckt waren, kann man logischerweise von den Unentdeckten auch nicht statistisch wissen, was vorher mit ihnen war und was später aus ihnen wurde. Eine statistische Erfassung ist auch allein deshalb nicht ausreichend zuverlässig möglich, weil der Blutdruck der gleichen Person unablässig schwankt, durch Umstände der letzten 48 Stunden vor der Messung wesentlich beeinflusst wird und auch sehr von der Messmethode beeinflusst werden kann. Bei nur gelegentlichen Messungen verbieten diese unscharfen Rahmenbedingungen eine statistische Verwertbarkeit von gewonnenen Daten.
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Wo ist der wissenschaftliche Nachweis der Legitimation für das generalisierte(!) Senken von Bluthochdruck?

Die bisherige vorstehend grob umrissene Statistik- Analyse erbringt also von vornherein jedenfalls bei Anwendung von exakter Statistik- Methodenlere noch keinen ausreichenden Beweis, daß die medizinische Behandlung von Bluthochdruck überhaupt auch nur irgendeinen Nutzen hatte.

In diesen Jahren war in der Presse zu lesen, dass wohl 50 % der Deutschen gegen Bluthochdruck dauerbehandelt werden. Dies war hoffentlich eine Zeitungsente. Aber ob bereits rund jeder Dritte im Alter ab 55 gehorsam seine Pillen schluckt? Obgleich er meist nicht wissen kann, ob ihm das wirklich dient oder mehr schadet als nutzt? Jedenfalls, sobald jemand in die tägliche Abhängigkeit von einer Pille gelangt ist, ist er geeignet programmiert, die teuren Dienste der Medizin als begleitendes Konsumgut zu empfinden: Das System hat ihn eingefangen als Kostenerzeuger.

Der effiziente Vorschlaghammer der Psychologie hat wieder einmal zugeschlagen. Zwar ist der Patient noch nicht zum Hypochonder geworden. Aber von nun an ist ständig mit dem Kopf bei seiner Gesundheit. Es ist die klassische Einpaukmethode: Kein Tag ohne Repetition. Und der neue Dauer-Patient segnet von nun an die göttliche Medizinindustrie, die ihm endlich mehr Gesundheit und längeres Leben garantiert.

Im Marketing nennt man das Markenbindung. Die Marke ist in diesem Fall die Gesundheitswirtschaft insgesamt.

Wer dann viel Zeit hat mit seinem Computer und Lust am Diskutieren und wenig naturwissenschaftliches Grundwissen, der ist in Gefahr, dann wirklich gravierend zu erkranken: An Hypochondrie. Bluthochdruck ist normalerweise ein Symptom und keine Krankheit. Fortgeschrittene Hypochondrie ist eine echte Krankheit mit gravierenden möglichen Konsequenzen. Ob bei Hypochondern die Selbstmordquote höher ist, das ist sicherlich nicht einfach statistisch zu ermitteln. Denn es liegen meistens korrelierte Kausalitäten vor. Jedenfalls aber sollte eine Medizin, die Medikamentenabhängige am Fließband erzeugt, sich die Fragen des Gewissens nicht zu einfach machen.

"Herr Doktor, hatten Sie diese Art Medizin gewollt, als Sie für das Studium einen 'Heil'-Beruf wählten?"

These:
Die prinzipielle Nützlichkeit von blutdrucksenkender Behandlung wird durch diese Argumentation nicht widerlegt.

Es sollte nur bewiesen werden, dass rein logik- technisch die Berufung auf die üblicherweise zitierten Statistiken jedenfalls nicht schlüssig ist. Diese Argumentationsweise ist zu unwissenschaftlich. Es besteht ausreichend Grund zur Vermutung, dass medikamentöse Behandlung gegen hohen Blutdruck oft nützlich sein kann. Nur fehlt es in der gängigen Beweisführung an der ausreichenden Definition zum ,,oft''. ,,oft'' ist möglicherweise nur ein Zehntel des jetzigen Medikamentierens....
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Bei den gegen Bluthochdruck Behandelten müsste man gruppen- statistisch wie auch fallbezogen prüfen, ob die Schäden durch die medizinische Behandlung den Nutzen übertrafen.

Dies gilt insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Überlagerung durch mehrere Krankheiten, mehrere Behandlungen, mehrere Medikamente. Statistiken zeigen nämlich, dass Patienten, die mit Medikamenten gegen Bluthochdruck behandelt werden, meist auch ständige Konsumenten diverser anderer Medikamente sind - echte und/oder Placebos in bunter Mischung. Damit wird die Aussagekraft von Statistiken zur Wirkung einer eigentlichen Medikamentierung gegen Bluthochdruck regelmäßig annulliert:

Entweder ist diese Statistik ohne Aussagekraft, weil auf Nur- Behandlung ausgerichtet und dann wirklichkeitsfremd.

Oder sie ist ohne Aussagekraft, weil sie vielgestaltige parallele Medikamentierung zuließ: Dann wäre die Statisik wegen der fehlenden Bewertbarkeit der Überlagerungseffekte nicht mehr verwertbar.

Ferner wäre statistisch zu prüfen, inwieweit je nach Einzelfall- Situation das Problem des Bluthochdrucks nicht durch ganz primitive Hausrezepte lösbar gewesen wäre (ebenso gut? besser? schlechter?).

Soweit Personen gegen Bluthochdruck medikamentös behandelt werden, ist in dieser Teilmenge der Bevölkerung ein sehr hoher Anteil von Personen, bei denen der Bluthochdruck salzabhängig ist. Dies wäre an Hand von Statistiken relativ exakt bestimmbar.
(Dies wäre durchaus zu korrelieren mit der relativ niedrigen Quote von Personen der GESAMT- Bevölkerung, deren Körper mit höherem Salzkonsum nicht ohne weiteres fertig wird.)

Hier liegt eine Angabe vor, wonach wohl bei 60 bis 70 % der Behandelten die Einschränkung des Salzkonsums den Bluthochdruck ausreichend absenken würde. Gemeint ist Absenkung des Salzkonsums auf ein durchaus immer noch voll ausreichendes Maß, also ohne alle Verzichtprobleme, nur mit Hilfe von ein wenig Klärungsarbeit zu den eigenen Konsumgewohnheiten.
Dies setzt allerdings eine Verpflichtung zur Salzangabe bei allen Lebensmitteln voraus. Diese Angabe darf nicht aushebelt werden, indem der Gehalt an "Natrium" ausgewiesen wird. Ferner müssen Bürger ohne naturwissenschaftlich orientierten Kopf - also die meisten - bei der Lebensmittel-Arithmetik etwas Beistand erhalten.

These:
Kann es sein, dass von den wirklich ,,gewaltigen'' Ausgaben der Krankenversicherer gegen Bluthochdruck allein zwei Drittel allein wegen der Salzproblematik verweigerbar wären und von den gesetzlichen Krankenkassen sogar zwingend abzulehnen wären? Andernfalls Veruntreuung von Mitglieder-Vermögen?

Denn soweit eine Medikamentierung eine Konsequenz der Lebensführung ist, ist sie nicht erstattungspflichtig. Risikovermeidung, soweit opferfrei und also zumutbar, rechnet zum Komplex der Lebensführung.
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Nun zu den medizinpolitisch ausschlaggebenden Fragen:

Wieviel Honorar haben diejenigen Ärzte verdient und den Kassen an Kosten erzeugt, die eine - jedenfalls mehrheitlich ja unwirksame - Behandlung gegen Bluthochdruck begleiteten?

Wieviel Honorar haben diejenigen Ärzte verdient, die den Kassen dies Geld ersparten, indem sie das Problem ohne Behandlung lösten, und zwar in den so gelösten Fällen per Definition 100%- ig wirksam?

Was riskiert ein Arzt berufsrechtlich, der die - überwiegend unwirksame - Behandlung verantwortet? - Was riskiert ein Arzt berufsrechtlich, der eine Alternative wählt, die nichts kostet?


Konkret:   Hat ein Arzt beispielsweise berufsrechtliche Risiken, der in geeigneten Fällen die Absenkung des Salzkonsums vorschreibt statt Medikamente zu verschreiben? Und mit was für einem Bruchteil des Honorars muß er sich bei dieser Form der ,,gesund machenden Nichtbehandlung'' abfinden? Inwieweit darf ein Arzt es sich rechtlich und finanziell erlauben, vom vielleicht krank machenden Behandler zum vielleicht gesund machenden Berater zu werden, soweit das dem Einzelfall entspricht?

Und was wird ein Durchschnittspatient denken von einem Verweigerungs- Arzt? Ein Arzt, der ihm bei Bluthochdruck nichts verschreibt und nach Analyse des Falles den Rat gibt: ,,Mein Rezept ist:   Versuchen Sie es erst einmal mit weniger von ... und ... beim Essen und mit etwas mehr Bewegung. Medikamente gibt es erst, wenn das nicht geholfen hat.'' - Ein solcher Arzt ist jedenfalls nicht jedermanns Geschmack.

Verfahrensweise bei der Medikamentenzulassung: Ein Teil des Kernes der Problematik.

Thesen:

(1) Dürfen wir eigentlich eine Behandlung ausgerichtet auf das einfach messbare Symptom Bluthochdruck einschränken, sofern es vielleicht häufig für eine vielleicht schwerwiegende, aber frühzeitig schwer diagnostizierbare Erkrankung nur der frühzeitige Meldebote wäre? Müssten wir dem Körper nicht dankbar dafür sein, dass er eine Warnlampe blinken lässt und uns hierdurch einlädt, umgehend die Kausalität zu ermitteln und die Kausalität zu beheben) Ist es rechtswidrig, jahrelang das Symptom zu medikamentieren und die Kausalität unbehandelt zu lassen?

(2) Ferner: Ist möglicherweise hoher Blutdruck vielleicht in vielen Fällen ein genetisch basierter Schutzeffekt gegen bestimmte Krankheiten, die durch die Behandlung des Symptoms sogar beschleunigt werden könnten? - Derartige Fragen sind natürlich wissenschaftlich untersucht worden wie ziemlich alles Naheliegende. Aber man erwarte nicht von der Pharma- Industrie, dass sie umfangreiche Studien hierzu finanzieren würde und in Anträge auf Zulassung von Medikamenten integrieren würde.

(3) Wir haben hier ein bekanntes und durchaus diskutiertes Problem der Regeln der Zulassung von Medikamenten. Bei Medikamenten mit hoher eindeutiger Heilwirkung sind diese Methoden eher zu belastend und innovations- hemmend. Bei Medikamenten mit eher unscharfen Heilzielen und im Grenzbereich vieler Wertungen zeigen sich die Schwächen der Zulassungsverfahren deutlich.

(4) Widersprechende Meinungen kann jedermann eintragen auf: volxweb.com

These: Letztlich reguliert es sich in der Realität durch Mediziner- und Patienten- Intelligenz etwas besser als die vorstehenden Gesichtspunkte befürchten lassen.

Aber die Realität zu diesem Problem bleibt jedenfalls extrem unbefriedigend: Es erzeugt Geld für alle - auch für die es koodinierenden Mitarbeiter und Vorstände der Krankenkassen. Die kritischen Fragen, vorstehend aufgelistet, werden beiseite geschoben. Sie werden am ehesten auf wissenschaftlichen Kongressen der Experten der Problematik ausgetauscht, um dann in der Versenkung der Textberge der Zivilisation zu verlöschen. (Damit wäre die Quelle der vorstehenden Thesenliste gekennzeichnet.) - Immerhin geht es um einen messbaren und spürbaren Teil auch Ihrer monatlichen Beitragszahlung für Ihre Krankenversicherung.
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Salzkonsum: Zitat eines Wissenschaftlers als Beleg:

2009-04-21 : http://rhein-zeitung.de/on/09/04/21/service/gesundheit/t/rzo559694.html bzw. http://www.shortnews.de/start.cfm?id=761157

--- "In Deutschland wird aus Sicht von Ärzten viel zu viel Salz gegessen. Dies sei eine wesentliche Ursache für Bluthochdruck, was wiederum das Risiko für Schlaganfälle erhöhe. Dies sagte der Marburger Medizinprofessor Joachim Hoyer beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden (18. bis 22. April). ,Wir könnten mit einem Gramm Salz pro Tag auskommen, essen aber etwa zehn Gramm.' Der Körper sei darauf nicht eingestellt. Salz werde vor allem zur Konservierung von Nahrung benutzt, auch Brot habe beispielsweise einen hohen Salzgehalt. Fast 38 Millionen Menschen in Deutschlsand hätten einen zu hohen Blutdruck, erklärte Hoyer. (dpa- infocom)"

Anmerkung: Die überall zu beobachtenden Konsumgewohnheiten lassen auf etwa 15 bis 20g Salzkonsum pro Tag schließen. Dass es laut häufig veröffentlichen Statistiken nur 10g sein sollen, wäre klärungsbedürftig.

Des weiteren sind medienpolitisch verwertbare Formulierungen ihrem Zweck entsprechend nicht detailliert. Es wäre wohl nicht pro Kopf, sondern pro Kilo zu rechnen, beispielsweise: Pro Tag maximal 1,3 g Salz pro 10 kg Körpergewicht, wünschenswert 0,8 g" (oder was auch immer als Bezifferung der Vorgaben). Außerdem wären die tägliche Flüssigkeitsmenge und andere Details zu berücksichtigen.

Gesalzene Erdnüsse meiden? Passierte Tomaten ungefährlich, weil ja Gemüse?

"Na klar, das kapiert doch jedes Kind?" - Wie gut kann ein Arzt neben allem anderen auch noch die Details der natürlichen Lebensweise kennen? Hier der Test: Stellen Sie die vorstehenden Fragen einem Arzt. Lassen Sie ihn antworten. - Und hier die Antwort nach überschlägiger Berechnung:

Gesalzene Erdnüsse: Ein typisches Beispiel: Pro 100 g Erdnüsse ist der Salzgehalt 1 g. Bei 620 kcal genügen gut 300 Gramm Erdnüsse für den Kalorienbedarf, sofern angenommen mit der runden Zahl von 2000 kcal pro Tag. Macht rund 3 Gramm Salz. Das ist ein Drittel des angeblich statistisch ermittelten Durchschnittsverbrauches der Menschen in Deutschland. Manche oder viele oder die meisten könnten 3g bereits als zu wenig und als gesundheitlich bedenklich ansehen. Dieser Aspekt der Sache ist allerdings komplex und sei hier ausgeklammert. Jedenfalls gilt: Bei gesalzenen Erdnüssen ist nicht das Salz das Problem, sondern der Fettgehalt.

Passierte Tomen aus dem Supermarkt: Listig gekennzeichnet mit gewöhnlich "nur" 0,2 g Natrium. Macht rund ein halbes Gramm Salz pro 100 Gramm Tomaten. 100 Gramm Tomanten erbringen rund 25 kcal. Um hiervon knapp 2000 kcal am Tag zu erreichen, müssten Sie über 7 Kilogramm passierte Tomaten verzehren, also über 7 Liter. Das würde Ihnen mehr als 35 Gramm Salz pro Tag erbringen. Selbst bei 7 Litern Zufuhr von Flüssigkeit dürfte der Salzgehalt hier extrem problematisch sein.

Natürlich sollte sich niemand derartig einseitig ernähren. Es war nur zu zeigen, wie leicht man völlig falsch liegen kann, wenn man aus dem Bauch heraus beurteilen will, was in den Bauch hinein darf. Die Korrelation zwischen der Bezeichnung "Salz" und dem Risiko stimmt durchaus für Salzgebäck, Salzstangen und vieles mehr aus der Knabber-Ecke beim Einkauf.

Bei "gesalzenen" Erdnüssen ist das Risiko aber das Fett, nicht das Salz. Ob auch das Rösten ein gesundheitlicher Risikofaktor ist, das ist schon wieder eine andere komplexe Frage ohne einfache Antworten. Auch "naturnahe" Erdnüsse mit Schale sind nicht natürlich, sondern sind geröstet. Erdnüsse, die letztlich ohnehin nicht "Nüsse" sind, mögen ohne Rösten sehr fade schmecken. Immerhin werden viele die gerösteten Erdnüsse zur naturnahen Gesundheitskost rechnen, sofern täglich in kleinen Mengen verkonsumiert. Man vertraut dann darauf, dass die Röstregeln wissenschafts-konform eingehalten wurden. Darf man darauf vertrauen? Man erkennt, wie weit wir entfernt sind von einer ausreichenden Klärung der Korrelation zwischen Nahrung und Gesundheit. Das gilt sicherlich für die meisten Konsumenten. Aber in letzter Konsequenz liefert auch die wissenschaftliche Analyse noch nicht eindeutige Antworten.



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image: poster 1895

(Photo_2009: Michele Merkin (1975-); GNU Free Docum.Lic.v1.2.)

(Photo_~1895: Hilda Clark (1872-1932), Poster/Coca; US Library of Congress.)



( Photo: 2007 by Tomascastelazo; GNU Free Doc.Lic.v1.2++ ........ In Mexican folk culture, the Catrina is the skeleton of a high society woman and is one of the most popular figures of the celebrations 'Day of the Dead'.)



* Zugang zu allen wissenschaftlich belegten Wahrheiten im Internet über das Paranormale: Das Außersinnliche wie Hellsehen / Astrologie; Telepathie; Psychokinese / Telekinese...
* ... behauptete Erscheinungen wie Ufos, Außerirdische, die die Erde in der Vergangenheit besuchten, das Bermuda Dreieck,...
* ... Kommunikation mit den Toten, Reinkarnation, Geister, Hausgeister, Hexen, dämonische Besessenheit, Nocebos,..
* ... Unbekanntes wie belebte andere Welten, schwarze Löcher, Ursprung des Universums, das Bevor-Universum und das Post-Universum des Universums;...
* ... Grenzenverwischung zwischen Wissenschaft und paranormal, wie psychisches / spirituelles Heilen, Placebos und Nocebos...
* ... und über die am besten gelungenen Verschwörungen (oder Verschwörungstheorien?...) der Geschichte - von Caesar & Brutus & Cleopatra bis Schweinegrippe und Klima-Katastrophe.
* --- --- (Photo: © 2007 Don Pedro & site admin. aha7.com: The improbable and reality: Ghost cars driving on the inverse side of a bridge, observed and instantly photographed in the city of Hannover, Germany, 2007. The irregular color layer demonstrates how the camera registration chip was irritated by strong strange radiation. Find the tried scientific explanation in the info page above about paranormal events.)


... bevor Sie sich mit Psycho- Drogenpillen die Zukunft Ihrer Gehirnzellen ruinieren - und mit Psycho-Rat Ihr Bankkonto.
» "HUM7 World Humor Center": DE
       (Photo: © 2008 Don Pedro & site admin. aha7.com)


und Sie werden vielleicht genauso alt wie meine Schildkröte Toto.   Mehr als 110 Jahre lohnt aber kaum.   Ab Alter 110 hat Alzheimer meinen lieben Toto schrecklich verwirrt... konnte Erdbeeren nicht mehr von ähnlich aussehenden ganz anderen Sachen unterscheiden (auf meinem Porträt in keuscher Scham nur leicht angedeutet).
    Images:  (A) "La Menasseuse" (1709) by Hyacinthe Rigaud y Ros (1659-1743 Perpignan/France), by human brain camera, initially photo-graphed by applying manual pixel placement technology.
(B) tortoise: Steve Jurvetson, Creat.Com. Attr.2.0 Lic. - Maximum tortoise age. 200++ years (e.g. Elephantine tortoises).


Die meisten wichtigen politischen Entscheidungen basieren auf falschen Statistiken.
» MENU: falsche Wirtschaftsstatistiken   EN DE FR

Alles über PSEUCALC Pseudo -Kalkül, Pseudo-Science, Pseudo-Mathematik

(Photo: By Toni_(f) Frissell (1907-1988): Fashion model underwater, Florida,1947; Libr.of Congr.)



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( Photo: 2008, Sahibdin. - SHOWS: " Ramayana: Rama, Prince of Ayo Rama, gathers an army of monkeys ... Following a battle 1649-1653... and a golden age for mankind.")



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(Photo: from 1905 (stereoscope): The native mode of grinding coffee, Palestine. From US Library of Congress.)




Ausbildung, Fortbildung, akademische Grade, Titel, Ehrungen... Des Menschen Eitelkeit strebt nach Intelligenz und Auszeichnung während seiner paar Jahre Kurzvisite der menschlichen Zivilisation. Hier finden Sie rechtliche und sonstige Information, wieso sie es nicht von den diversen Titelhändler- Adressen im weltweiten Internet kaufen sollten.

(Photo: University degrees for everybody? No need to have a homo sapiens brain? - © 2008 Don Pedro & site admin. aha7.com)


Die meisten wichtigen politischen Entscheidungen basieren auf falschen Statistiken. Einige Statistiken werden falsch interpretiert; manche sind ein wenig manipuliert ; andere sind vorsätzlich verfälscht.
In der Regel betroffen: Themen, bei denen die Gier nach Staatsgeld oder nach privatem Geld im Spiel ist. - Beispiele: Klimakatastrophen- Hysterie; Schweinegrippe- Hysterie; Prüfsystem für neue Medikamente.
Typische Beispiele, bei denen die Gier nach politischer Macht beteiligt ist: Falsche Statistiken über Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum, staatliches Defizit.
Texte, die unter anderem infos über Folgen von Statistik-Fehlern enthalten:

» MENU: falsche Wirtschaftsstatistiken   EN DE FR

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» Falsche Wirtschaftsprognosen? Falsche Statistik!   DE
» Prognosen "Minimalwachstum": Überflüssig   DE
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(Photo: By Toni_(f) Frissell (1907-1988): Fashion model underwater, Florida,1947; Libr.of Congr.)




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